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Neues im virtuellen Fernsehmuseum

Hier schreiben wir in unregelmäßiger Reihenfolge Neues und Altes, Wichtiges und weniger Wichtiges, Aufregendes und Belangloses, das uns so vor die Füße gefallen ist.

Und die aktuellen 20 Änderungen sind immer hier zu sehen.

August 2010 - viele Jahrgänge der Telefunken-Zeitung

Von der FHS Wiesbaden haben wir auch die gebunden Jahrgänge der Telefunken-Zeitung von 1950 bis 1967 erhalten, als bei uns das PAL Farbfernsehen eingeführt wurde. Diese ganzen Zeitschriften stammen ursprünglich aus der aufgelösten Bibliothek der ehemaligen Bosch Fernseh GmbH in Darmstadt, die somit gerettet sind. Es gibt viele Laudatien von Ingenieuren aus dem Bereich der Fernsehentwicklung, deren Namen fast vergessen sind. In der 1953er Ausgabe hat Dr. Schröter eine Umfassende Historie der Firma Telefunken zum 50 Jährigen Jubiläum verfasst.

August 2010 - ein Kofferaum voller "DDR" und West-Zeitschriften

auf der Rückfahrt von Dresden

"Sie" bekommen die Funk-Technik durchgehend ab 1948 geschenkt sowie die DDR Zeitschrift "radio und fernsehen" ebenfalls ab 1953 durchgehend. Das ist natürlich ein sehr verlockendes Angebot, daß wir auf keinen Fall verschlafen wollten. Also alle aufgelaufenen Termine in Dresden und Thüringen aktiviert und wieder habe ich einen Kofferaum voll abgeholt. Damit eröffnet sich endlich auch ein Blick in die DDR Technik (natürlich nur in den offiziellen Teil) von damals. Auf unsere Anmerkungen werden wir aber dennoch nicht verzichten.

5 große Ordner randvoll

August 2010 - Von der FHS Wiesbaden bekommen wir die gesammelten RTMs

Die gebundenen Bände der RTMs von 1/1957 bis 1962 hatten wir bereits leihweise bekommen. Jedoch das Scannen dieser alten gebunden Ausgaben ist sehr zeitaufwendig. Jetzt erhalten wir von der FHS Wiesbaden Prof. Dr. Hedke die wesentlich leichter scanbaren RTMs als Einzelhefte. Welche jetzt noch fehlen, finden Sie hier.

ein Bildschirmfoto der WDR Seite

16. August 2010 - eine super gemachte 15min Hörfunk-Sendung über 75 Jahre Magnetophon im WDR5

Als langjähriger Tonbandfan habe ich schon viele Hörsendungen über unser geliebtes Spielzeug gehört, doch diese hier ist besonders hörenswert. Die WDR5 Sendung von Martina Meisner und Michel Rüger über das 75 Jahre alte AEG K1 ist nicht nur interessant, sondern retorisch und didaktisch super. Hören Sie mal rein, es sind nur 14 Minuten in der MP3 Datei (= 6,5 MB) und hier können Sie die Datei runterladen (Kurzlink auf medien.wdr.de) : bit.ly/aTL8Gt .

August 2010 - Am 16./17. wird das Magnetophon 75 Jahre alt.

1935 - das AEG Magnetophon K1

Das erste richtig gut funktonierende Magnettonbandgerät wurde 1935 auf der Funkausstellung in Berlin vorgeführt. Der Erfolg sei grandios gewesen, berichteten die AEG Zeitzeugen von damals. Doch dann brannte die hölzerne AEG Halle komplett ab und es wurde improvisiert.
Das Magnetbandgerät der AEG war weltweit allen Anderen um 10 oder mehr Jahre voraus und hat am Ende Weltgeschichte geschrieben, denn der erste Videorecorder, bei den Profis als "die MAZ" bekannt, ist (eigentlich nur) eine Folgeentwicklung des deutschen AEG Tonbandgerätes an sich.
Die 15 Minuten Sendung wurde am 16.8. "ausgestrahlt" und das Telfeon lief heiß - erfreulich.

Juli 2010 - Besuch in Berlin bei Norbert Bolewski

Wo ist das viele Geld geblieben ?
Vergraben im Zollernhof ?
Oder in der Spree versenkt ?

Berlin ist für uns Rhein-Mainer doch ziemlich weit weg. Der Besuch in Berlin war daher ein lange angedachter redaktioneller Erfahrungsaustausch mit einem der erfahrendsten Redakteure im Bereich der Film- und Fernsehhistorie.

Ist das Aufheben der technischen Fernsehentwicklung die viele Arbeit wert ? Welche Zeitschriften sind in diesem Themenbereich verblieben ? Wie groß ist das Interesse der Leserschaft ? Wir haben viele dieser Themen besprochen. Auch die bei uns einlaufenden Kommentare nicht nur der FKTG Mitglieder bezüglich der FKT Zeitschrift waren ein Thema. Herr Bolewski hat weiterhin angedeutet, daß er sich jetzt intensiv um die Historie der Fach-Zeitschriften in Form mehrerer Bücher kümmern wird.

In Berlin haben wir weiterhin massenweise "Kameramänner" auch jüngsten Datums geschenkt bekommen. Der bei Gesprächen immer häufiger angesprochene "Film & TV Kameramann" rückt auch bei den (Nur-) Fernsehleuten seit einiger Zeit ins direkte Blickfeld wegen seiner unbefangenen und kritischen Berichterstattung über Hersteller und Sender. Die uns vorliegenden alten und neuen Artikel sind sehr verständlich aufbereitet und fachlich exzellent.

Juli 2010 - es gibt jetzt 2 Wochen Pause

Im August gehts weiter, 3 Tage Berlin und 1 Woche Urlaub sind angesagt.

Juli 2010 - Besuch von zwei Fernsehtechnik Sammlern

Michiel de Smeede aus Holland und Robert Bothe

Am Sonntag dem 18. wurde die Redaktion von zwei Fernseh- technik- Sammlern (Herr de Smeede und Herr Bothe) besucht, die sich für die professionelle Fernsehtechnik stark machen und die ganz alten schwarz/weiß Fese Röhren- Apparaturen wieder zum Leben erwecken.

Jetzt kennen wir also schon 4 Sammlungen bzw. Fundi (zusam- men mit Pfungstadt und Heusenstamm), die in der Summe (Geräte und Fläche) den alten Wiesbadener Fernsehfundus um das Zigfache übersteigen. Bei Robert Bothe in Bonn war ich schon und Michiel de Smeede aus Holland wollen wir in Zusammenhang mit den Philips (Kamera-) Zeitzeugen aus Breda und Hilversum in Kürze besuchen.

Juli 2010 - und wieder war der Kofferaum randvoll

Diesmal kommen die Zeitschiften und Bücher aus dem bergischen Land. Und es ist zum Glück nichts in den Papier-Container geworfen worden. Inzwischen ist uns sogar aus Dresden ein ganzer Schrank ostdeutscher Funk-Zeitschriften und erstaunlicher Weise auch westdeutscher Funk-Technik Zeitschriften sowie vieler Fernsehfachbücher angedient worden. Doch die Story dazu ist viel interessanter, wie ein standhafter DDRler sich durchgesetzt hatte, eine Zeitschrift des Klassenfeindes bis zum bitteren Ende (der Zeitschrift Dez. 1986) zu abonieren. Er konnte damals nicht ahnen, wie schnell der DDR Staat dieser Funk-Technik folgte.

Juli 2010 - Bilder vom ältesten 1958er Fese Ü-Wagen.

Fese Ü-Wagen aus 1958

Es ist vermutlich der älteste in Europa noch "lebende" Ü-Wagen aus der Fese-Vergangenheit. Herr Timo Silvonen schreibt dazu:
Sehr geehrter Herr Redlich!
Meine Frau Ulla und ich danken Ihnen noch mal für die Gast- freundschaft. Der Besuch in Wiesbaden und in der Redaktion war wirklich ein interessantes Erlebnis. Ich sende hier die Bilder von dem Ü-Wagen von 1958. Der ist ein Mercedes-Benz und ist der erste Ü-Wagen vom Finnischen Fernsehen (mit dem Zeichen "UL-1"). 4 Kameras (sind nicht mehr in dem Wagen, die sind im Rundfunk- und Fernsehmuseum in der Stadt Lahti, und keine Möglichkeit auf Video-Band aufzunehmen, kein Filmscanner ("Abtaster" auf Deutsch?). Nur direkte Sendungen. Ich hoffe dass Sie diese Aufnahmen benutzen können.
Mit herzlichen Grüssen von Finnland

Größenvergleich mit Telefon

Juli 2010 - ein neuer Handscanner

Wenn Sie mal so viele Fachzeitschriften am Stück bekommen haben, wird die Suche nach Effizienz wichtig. Nachdem wir im Juni 2010 die Erlaubnis bekommen hatten, die historischen Funkschau Artikel bei uns aufzunehmen, mußte für das selektive Scannen eine schnellere Methode her, ein Handscanner. Das Auflegen auf den normalen Scanner für ein kleines "Artikelchen" ist sonst zu zeitaufwendig. Rechts sehen Sie im Vergleich das neue Teil für nur 77.- Euro. Und es funktioniert zumindest bei schwarz/weißen Texten hervorragend.

Juni 2010 - überraschender Besuch aus Finnland

Solche Ü-Wagen wurden damals auch nach "Suomi" geliefert

Am 14.6. standen Herr und Frau Silvonen vom finnischen Fernsehen vor der Tür der Redaktion und wollten das Fernseh- museum besichtigen. Überraschender Weise sprachen er (und seine Frau) ein exzellentes Deutsch. Englisch sprechen die Finnen wie auch die Schweden sowieso alle. Er würde schon seit langer Zeit auf diesen Seiten hier surfen, aber die Bezeichnung "virtuell" hätte in Finnland eine etwas andere Bedeutung.
Nach einem langen Rundgang durch die Redaktion, alle Lager und die Labors und das große Musik-Studio verbunden mit Tee und Kuchen ist bei beiden Besuchern die anfängliche Enttäuschung in sichtliche Freude umgeschlagen. Soetwas hätten sie nun doch nicht erwartet. Die Finnen haben auch noch einen 1958er Fese-Üwagen aufgehoben und wir bekommen alle Bilder davon.

Juni 2010 - Unser virtuelles Museum in "Das Archiv"

In der von der Museumsstiftung für Post und Telekommunikation (Museum für Kommunikation Frankfurt / Museumsufer) mit herausge- gebenen Hochglanz-Quartalszeitschrift wird erstmalig auch unser virtuelles Museum kurz vorgestellt.
Die Autorin schreibt unter Anderem: "Das Surfen wird zur Odyssee in der Fernsehgeschichte, wobei die Irrfahrt durch viele unerwartete Wissensschätzchen belohnt wird. Die Inhalte sind aber lesefreundlich präsentiert, ..., alle Inhalte sind direkt im Web lesbar, stets illustriert mit Bildern und Fotografien. Der eigene Anspruch ist es, "anschaulich und lebendig" andere Menschen für die Fernsehtechnik zu begeistern."

Anmerkung: Leider wird es nicht mehr "übersichtlicher", denn zur Zeit (Juni 2010) haben wir (erst) 1.100 Webseiten auf Fernsehmuseum.info, es warten aber noch ca. 3000 bis 5000 weitere Seiten auf die Überarbeitung.

Juni 2010 - EUREKA wird 25 Jahre alt

Das EUREKA Projekt war im Juli 1985 richtungsweisend für das mühsame, aber geglückte Zusammenraufen der Europäer im Hinblick auf kommende schwere Jahre. Es war ein europäisches Technologieprojekt, eine Zusammenfassung von über 290 einzelnen Machbarkeitsstudien im Higtech-Bereich. Wir hier interessieren uns fast nur für den Profi-Fernsehbereich, also das EUREKA Projekt Nr. EU 95. Mehr über EUREKA steht hier.

Juni 2010 - Fese Juni Stammtisch in Darmstadt

Wie bereits früher berichtet, Sie treffen sich noch, die alten Fese Kollegen, oft sogar einmal im Monat. Dieses Mal wurde Professor Dr. Ing. Michael Hausdörfer von seinen alten Kollegen und Mitarbeitern stürmisch begrüßt, es war das erste Zusammentreffen nach über 15 Jahren. Professor Hausdörfer hatte bei der Fese die innovative Digitalabteilung und die damalige Eureka 95 HDTV Entwicklung geleitet. Über die EUREKA Ergebnisse gibt es jetzt auch eine eigene Seite.

Mai 2010 - Sehen wir uns am 26. Mai im Kurhaus ?

Der Zuse Kongress findet am 26.5. im Kurhaus in Wiesbaden von 9.3o–18.oo Uhr statt und ist kostenfrei. Hier steht mehr.
Parkplätze gibt es in zwei bequemen (teuren) Parkhäusern direkt neben dran und etwas preiswerter an den Rhein-Main-Hallen mit einem Spaziergang durch den blühenden Park an der Wilhelmstrasse.

Mai 2010 - Ein Auto voller alter Zeitschriften

die Hälfte ist schon ausgeladen

Mit Geduld und Freundlichkeit war es dann auch hier soweit. Wir durften 5 laufende Meter Funkschau Jahrgänge ab der (Nach- kriegs-) Ausgabe 1 vom Juli 1946 an (lückenlos bis in die späten 90er) abholen. Und dazu gab es noch weitere Funk-Technik Zeitschriften und auch noch 4 ganze dicke Ordner mit uralten Prospekten und Informationen aus einem erfüllten Entwickler- leben bei Braun in Kronberg.
Was Sie hier im Kofferraum unseres Vectra sehen, ist nur die halbe Miete, wir wollen den Rest nach Pfingsten abholen. Es kommen da ganz schnell 500 Kilo Papier zusammen.

Mai 2010 - Besuch aus Holland, aus Breda

er war der Vater der LDK6

Mit etwas Glück und guten Kontakten haben wir die Verbindung zu einem pensionierten Urgestein der Philips Fernsehkamera- Entwicklung erhalten. Und heute war er da, der Herr Koppe, endlich. 2 Stunden geballtes historisches detailliertes Fachwissen rund um die Farbfernsehkameras von Philips nach 1967, auf diese Informationsflut hatten wir so lange gewartet. Jetzt eröffnen sich manche Sichtweisen ganz anders als sie aus den lancierten Presseinformationen der Hersteller geprägt waren. Es gibt wieder neue ergänzende Einblicke und Hintergründe . . . . und nach Breda in Holland werden wir auch fahren.

Der 4. Mai - ein Stammtischtag hoch drei.

Der 1. Dienstag im Monat muss etwas Magisches haben, denn an diesem Tag gab es gleich drei Stammtische, die besucht werden wollten. Der erste Fese-Stammtisch in der Brauerei Grohe in Damstadt war leicht ausgedünnt, die Anderen seien alle beim 2. Stammtisch in Eberstadt. Da waren sie dann auch alle, nicht etwa alle 3.000 Ehemaligen, aber es waren bestimmt über 100 alte "Fernseh"-er dort.
Und bei jedem (auch verspäteten) Neuzugang gab es Jubel, man kannte sich noch fast wie damals vor jetzt schon 20 Jahren. Es gibt also schon noch den langjährigen Zusammenhalt vieler Fese Kollegen von damals quer durch alle Abteilungen. Und es ist noch lange nicht alles vergessen, was einmal an herausragen- den Glanzleistungen vollbracht wurde.
Und auch die Flops sind vielen noch gut in Erinnerung, als die Quartercam beerdigt wurde und massenweise Komponenten und Bauelemente unter den akribischen Augen des Zolls buchstäblich in die Tonne (also in den Kübel) getreten werden mußten.
Und zuletzt war der Autor noch recht spät in Bad Homburg zu einem Radio- und Funker Stammtisch Nummer 3.

12 Jahrgänge FKT Zeitschrift
Exemplare des "Kameramann"

Mai 2010 - 12 Jahrgänge FKT Magazin

Von unseren Freunden aus Weiterstadt haben wir 12 fast lückenlose Jahrgänge der FKT Zeitschrift von 1991 bis Anfang 2004 erhalten. Wenn Sie die früheren Jahrgänge bislang noch aufgehoben haben, wir haben ernsthaftes Interesse und holen wegen des Gewichtes evtl. auch ab.
Die uns in Hamburg fest zugesagten 27 Jahrgänge des "Kameramann" sind leider vor unserem Eintreffen unter die Räder gekommen, eine verworrende Story. Wir suchen also nach wie vor den Kameramann wie auch die FKT aus den frühen Anfängen, also von ganz vorn.
Was wir aus den Infos in den Zeitschriften RTM, FKT und anderen machen, finden Sie beispielsweise hier.

April 2010 - "Er" ist wieder aufgetaucht, der rote Knopf mit den 1967er Fingerabdrücken von Willi Brand.

Als Willi Brandt vor 43 Jahren auf der Funkausstellung im August 1967 das deutsche Farbfernsehen symbolisch eröffnete, drückte er auf diesen roten Knopf. Damals hatte die Fese die ersten drei Farb- Ü-Wagen gebaut und den Ü-Wagen und das Studio auf der Messe betreut und diesen roten PAL- "Not- schalter" nach der Veranstaltung "konfisziert".

Und als Professor Dr. Hausdörfer 1989 bei der BTS/Fese in den Ruhestand verabschiedet wurde, schraubten die Mitarbeiter diesen 1967er Knopf auf ein graviertes Silbertablett zum Gedenken an den europäischen HDTV Start 1989.

Wir bringen ihn mit am 26.5. zum "Zuse 100 Kongress" ins Wiesbadener Kurhaus, damit Sie wie Willi Brandt auch noch mal drauf drücken können, auf diesen historischen roten Knopf.

April 2010 - Dierks Studios - analoges 1250 HDTV funktioniert

Im April waren wir zu Gast bei den Dierks HDTV-Studios in Stommeln bei Köln und extra für uns wurde noch einmal die (analoge 1250) HDTV Anlage eingeschaltet. Und sie geht wirklich noch, zwar mit Anlaufschwierigkeiten aufgrund des Alters, doch es war beeindruckend.
Von den Dierks Studios haben wir freundlicherweise einen analogen Snell&Wilcox Downconverter (1250 auf 625) leihweise erhalten. Jetzt können wir die große alte Fese/BTS KCH 1000 mit Aussicht auf Erfolg wieder in Betrieb nehmen.

März 2010 - Die Museums-Webs ziehen auf neuen Server um.

Bald ist der neue 4 Kern Proliant Server fertig konfiguriert und wir können umziehen. Neuer Komfort über die neue Suchmaschine, mehr Bilder auf mehr Seiten und neue Downloads wünschen etwas mehr Leistung. Die 4 Opteron Kerne rennen mit (nur) 2,2 Gigahertz, doch die 4 Kerne haben schon richtig Kraft.

Filmplakat 1941
mit Militär Genehmigung
Bitte Holz oder Kohle mitbringen

März 2010 - Die Zeit vor dem Fernsehen, die Entwicklung der Kinos nach 1945

Es gibt 10 neue sehr informative Seiten über die Hochphase der Kinos (in Deutschland) und den steilen Absturz der Besucher- zahlen lange vor dem Durchbruch des Fernsehens.

An den vielen Handzetteln und Programmheftchen ersehen Sie die Themen der Filme und die Interessen und Veränderungen der Zuschauer. Parallel zu den Zeiss-Ikon Firmenheftchen ist hier die Entwicklung der Kinotechnik im Übergang zur Fernsehtetchnik anschaulich begleitet. Auch sind sehr viele Zeitzeugen- informationen eingeblendet.

März 2010 - ein Max Killi Stativ fast wie aus dem Schaufenster

Bei dieser Sendung (eins tiefer) war auch ein uraltes Max Killi Holz-Stativ aus München auf einem Dollywagen dabei. Völlig im Gegensatz zu den uns sonst (sogar gegen richtiges Geld) angebotenen Max Killis ist dieses in einem super Zustand nach über 50 Jahren, jedenfalls nach der vorsichtigen Wäsche und der Politur mit einem Frottierhandtuch. Es blitzt und strahlt und glänzt wie in alten Zeiten. Wenn Max Killi noch leben würde, er hätte seine helle Freude an diesem schönen Teil.

März 2010 - die Sonne kommt endlich raus und bei uns ist es schon wieder fast (wie) Weihnachten

In den letzen Tagen des März haben wir von der "ags" in Braun- schweig weitere 5 Fese/BTS KCM125 Studiokameras mit Schneider- und Angenieux Optiken erhalten, und zwei der raren KCM 125 CCUs samt den Bedienteilen und der Kabel. (ags steht für "wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Studio- und Senderfragen an der TU Braunschweig") Wenn es weiter so warm bleibt, können wir bald an die Wiederinbetriebnahme gehen.
Zur Ergänzung unserer besonderen historischen Fernsehrequisiten waren auch noch 3 historische alte Fese KOD Orthicon Kameras mit 2 Kamerazügen in den begehrten Fese-"Koffern" dabei.

März 2010 - 75 Jahre Fernsehen

In vielen Zeitschriften wird gefeiert. Das Fernsehen sei am 22.März 75 Jahre alt geworden. Doch auch dieses Datum ist nur ein Teil der Historie (ebenso wie erzählt wird, Paul Nipkow habe das Fernsehen erfunden). Eigentlich hätten wir hier im Museum jeden Tag irgend ein (wichtiges?) Jubiläum von irgend einem maßgeblich beteiligten Entdecker, Erfinder oder sonstigem Beteiligten zu vermelden. Dabei könnte er geboren sein, etwas erfunden haben oder abgelebt sein. Diese Jubiläumstage sind oft recht willkürlich bestimmt und darum stellen wir solch ein Datum auch nicht so sehr in den Vordergrund. Zum Beispiel hat meines Erachtens das richtige Fernsehen mit der Erfindung und der Inbetriebnahme der elektronischen Aufnahmeröhre (der Sondenröhre) von Philo Farnsworth und/oder der Nutzung dieser Idee im Iconoscope durch Vladimir Zworkin von RCA beginnen können.

März 2010 - Die Frage nach dem realen Museum kommt oft.

Ein Museum vergammelt - Automuseum Bad Oeynhausen 2010

Es gibt da schon Fagen in Wiesbaden, vor allem, wenn "die Stadt" für erst 20 Millionen, dann 33 Millionen ein Stadtmuseum errichten möchte. Von den monatlichen Folgekosten redete sowieso niemand. Bezogen auf unser reales Fernsehmuseum ist das sehr ähnlich. Da engagierte sich mal ein Förderverein (seit immerhin 30 Jahren) für ein richtiges Museum für Deutsche Fernsehgeschichte.
Auch dort waren die verklärten Ideale und Ziele nie so recht ausformuliert. Nach einem Gespräch mit einem (Vorstands-?) Mitglied des Deutschen Museumsvereins schreiben etwa 210 von 220 kleinen und großen deutschen Museen dicke rote Zahlen und können selbst den Vereinsbeitrag kaum aufbringen. Und wenn dann auch noch "Keiner" kommt, weil die Wirtschaftslage sehr sehr mau aussieht, dann kann das alles so enden wie hier im Bild.

Das virtuelle Fernsehmuseum ist mit auf dem Kongress am 26.5.2010 im Kurhaus Wiesbaden
die legendäre Fese/BTS KCH 1000

März 2010 - Das virtuelle Fernsehmuseum präsentiert sich auf dem Zuse Kongress am 26. Mai im Wiesbadener Kurhaus

Sie alle kennen Konrad Zuses ersten Computer Z3, den ersten Computer auf dieser Welt. Konrad Zuse war nämlich ein Hesse und wäre 100 Jahre alt geworden. Unter dem Logo "Hessen, Standort der Ideen" wird in der Landeshauptstadt ein Kongress ausgerichtet, auf dem solche modernen Ideen aus dem "Jetzt" vorgestellt werden. Wir sind dabei. In Wiesbaden lebten und wirkten übrigens viele innovative Geister, so auch z.B. Hans Bredow, einer der Väter des Rundfunks und des Fernsehens.

Wir werden unser Web (dieses hier) mitbringen und die erste große High Definition Kamera von der Darmstädter Fernseh GmbH zeigen, die KCH 1000 von 1987 mit 1250 HDTV.

Der Zuse Kongress findet am 26.5. im Kurhaus in Wiesbaden von 9.3o–18.oo Uhr statt und ist kostenfrei. Parkplätze gibt es in zwei bequemen (teuren) Parkhäusern direkt neben dran und etwas preiswerter an den Rheinmainhallen mit einem Spaziergang durch den blühenden Park an der Wilhelmstrasse. Wir haben übrigens sowohl einen Bahnhof als auch Busse in Wiesbaden.

11. März 2010 - der FESE Stammtisch

Heute war ich zum (regelmäßigen) Fese Stammtisch nach Darmstadt eingeladen. Manche Kollegen von damals waren über 35 Jahre dabei und sie treffen sich heute noch. Und es gibt immer noch viel zu erzählen von damals, als das Hightech Unternehmen "Bosch Fernseh GmbH" noch glänzte. Wenn Sie auch Interesse haben, wir knüpfen gerne den Kontakt. Am 11. April treffen wir uns zu einer Ausstellung in der alten Remise in Pfungstadt. Im Dez. 2009 war ich übrigens bei einem weiteren Treffen der ehemaligen Fese Mitarbeiter.

10. März 2010 - Dicht am Schicksal vorbeigeschrammt . . . . . .

Mit etwas Glück und natürlich dem Zufall, ich war abends um 23.oo Uhr noch im EDV-Labor, haben wir eine größere Katstrophe verhindert. Als die Nachbarn sich bemerkbar machten, brannte es im Nachbarhaus erst unsichtbar innen drinnen und der Rauch war mäßig. Als die sich über eine Leiter in Sicherheit gebracht hatten, ging es richtig los.

Dann fing es an, vorne auf der Straße gefährlich zu klirren und zu knistern und zu krachen und es brannte lichterloh. Unsere Internet-Redaktion ist in dem linken Gebäude im Erdgeschoß und das ganze linke Haus ist dick mit Styropor gedämmt.

Das Warten auf die Feuerwehr dauerte eine gefühlte Ewigkeit, denn ich habe mal nebenan zwei Scheunen in "Nullkommanix" abbrennen sehen. Es war nahe dran, das muß jetzt erst mal verdaut werden.

bei Twitter unter "femuwi"

9.3.2010 - Ein Paradigmenwechsel ist angesagt. Älteste Technik wird mit modernster Logistik vermittelt. Mehrere inspirierende Vorführungen haben uns angeregt, unsere Neuigkeiten auch über Twitter anzubieten. Und wir haben ja viel anzubieten. Unser Twitter Name ist jetzt kurz und bündig "femuwi" (Fernsehmuseum Wiesbaden).

März 2010 - ein Zeitzeugengespräch mit Herrn Bogen

Wolfgang Bogen aus Berlin war einer der bekanntesten Entwick- ler und Hersteller von Magnetköpfen. Und die Magnetköpfe waren das A&O aller Bandmaschinen. Über diese besonderen Magnet- köpfe haben wir am 5.3. mehrere Stunden lang gesprochen. Mehr über die vielen Arten und die Herstellung von Magnetköpfen finden Sie hier.

Feb. 2010 - Es taucht Alles irgendwann wieder auf.

Vom seinem Vater geerbt (und vermutlich kurz vor dem Weg- werfen) haben wir von einem engagierten Spender 4 Stück 26,5cm Aluspulen mit FV 26R BASF Videoband erhalten. Das ist ja eigentlich nichts Ungewöhnliches, doch es waren 1/4" Video-Bänder auf 26,5cm Aluspulen, also nur 6,3mm breit. Auf welchen Maschinen sind die jemals gelaufen ? Wir kennen nur LVR und CVC Kassetten mit dieser unerfolgreichen Technik. Auf Tonbandgeräten hatten diese Bänder offensichtlich nur leidlich funktioniert. Es soll da mal einen Prototyp von der BASF mit feststehendem Videokopf und Longitudinal Video Recording gegeben haben.
Da sind wir natürlich sehr gespannt, ob dieses Teil (oder Bilder davon) noch irgendwo lebt.

Jan. 2010 - Die neuen Statistiken

Wie bereits gesagt, Statistiken fälscht Jeder am Besten für sich selbst. Doch ich als Webmaster möchte gerne reale Zahlen sehen, keine Luftschlösser. Scheinbar sind die aktuellen Zahlen jetzt ok. 4437 unterschiedliche Besucher in den esten 24 Januartagen 2010, das sieht glaubwürdig aus. Inzwischen sind die Zahlen von 2009 korrigiert. Es waren keine Millionen. Die Besucherzahlen steigen von glaubwürdigen 1778 im Monat April 2009 auf 3140 Monat im Dez 2009. Die Programmkorrektur hatte am Ende mehr als volle 2 Tage gebraucht, denn es war nicht trivial.

Jan 2010 - auch RCA entwickelte einen Videorecorder

Sarnoff mit dem RCA Recorder

Ein Artikel, mehr ein euphorischer Bericht aus 1956, fast zufällig genau einen Monat zu früh, kurz bevor Ampex mit einem Paukenschlag der erstaunten Öffentlichkeit den ersten funktionierenden Videorecorder vorstellen konnte.

Eigentlich war RCA fast fertig, doch Ampex war schneller und der Recorder von Ampex funktionierte. Schwelgen Sie mit in der Euphorie von 1956 über David Sarnoff, den damals sehr bekannten Mr. Zukunft von RCA.

Jan 2010 - Das Fernsehmuseum zieht um - welches bitte ?

Nachrichten werden in die Medien "lanciert" - das nennt man dann Public Relation. So las ich heute mit offenem Mund: In Wiesbaden zieht ein Fernsehmuseum um. Das ist fast genauso werbeträchtig wie: Paul Nipkow eröffnet den Silvesterball 2010. Es hätte ja eine Glosse sein können, stimmt aber nicht, der Fernsehfundus im Lagerhaus in Wiesbaden- (Mainz-) Amöneburg zieht aus (bzw. um) und rückt somit etwas näher zur Wiesbadener Innenstadt.

Silvester 2009 - Alles Gute im neuen Jahr

Winterimpressionen im Taunus

Wir wünschen allen Besuchern, Gästen, Lesern und Freunden ein gutes neues Jahr. Vor allem bedanken wir uns für die viele Unterstützung mit Büchern, Magazinen, Zeitschrif- ten, Kameras und sonstigen Fernseh-Utensilien und Geräten, die uns übergeben worden sind. Freuen Sie sich mit uns, wenn auch im neuen Jahr 2010 die Menge der Informationen hier im Web wächst und wächst und wächst. Es ist schon erstaunlich, daß die "Wende" bereits 20 Jahre her ist und auch die Jahrtausend-"Wende" schon wieder 10 Jahre her ist. Auch den Euro haben wir jetzt bereits 8 Jahre und die Zeit rennt schneller als je zuvor. In Kürze ist sogar PAL endgültig Geschichte, so, wie auch die Videorecorder. Wer hätte sich das vor 20 Jahren noch sagen lassen ? Übrigens: Linn und andere Firmen stellen in 2010 die Produktion von CD-Spielern ein.

Dez 2009 - Weihnachtstreffen ehemaliger "Fese" Mitarbeiter

Der Begrüßungsbanner zum Fese Weihnachtstreff 2009

Viele waren 40 Jahre in der Firma und sehen jetzt mit Wehmut, was aus "ihrer Firma" geworden ist, ausgedünnt und geschrumpft, hin und hergeschoben von Deutschen, Holländern und Franzosen, und dann ihrer Identität beraubt. Der Autor war nach Griesheim unweit der jetzigen Grass Valley eingeladen worden, den alten Bosch-Fese/BTS Mitarbeitern zuzuhören, wie sie die Geschichte der Fese, also die Historie der letzten 50 Jahre, beurteilen. Heute am 17.12. war ein Bißchen Träumen und Schwelgen in den Erinnerungen alter Zeiten angesagt.

Dez 2009 - Blick in die Welt des Kinos

das Kino im Filmmuseum

Hat das Fernsehen dem Kino das Wasser abgegraben ? Diese Frage stellt sich immer wieder. Wir waren vor ein paar Tagen zur Kehraus-Party des Frankfurter Filmmuseums eingeladen. Das Museum am Schaumainkai wird jetzt ein Jahr lang umgebaut. Dieses Museum hat nämlich im Keller ein tolles Kino. Und dort gab es den (Farb- !!) Tonfilm Fantasia von Walt Disney aus 1940. Obwohl es eine uralte kunsthistorische Zeichentrickfilm-"Gurke" eben aus 1940 war, es war wieder mal beeindruckend schön, ein richtiges Erlebnis. Es gibt da noch mehr verborgene Schätze in diesem Kinokeller fast unter dem Wasser des Mains.

Dez 2009 - Jetzt gehts los mit dem (Ab-) Fotografieren und OCR-Scannen

Die letzte Buchse ist "gestopft". Wie auf dem Bild zu erkennen ist, stecken jetzt 3 Kabel in der Nikon D5000 (unsere neue Reprostation) drinnen. Das HDMI Kabel (1) geht zu dem Full HD Display, das USB Kabel (2) geht zum Notebook, damit werden die (geknipsten) Bilder umgehend auf den Server kopiert und das Zubehör-Kabel (3) ist der neue Fernauslöser, damit der Bediener die Kamera gar nicht mehr anfassen muß.

Dez 2009 - ein Blick zurück nach Japan in 1972

Wieder sind ein paar Seiten fertig geworden. Vor längerer Zeit hatten wir eine 1972er Shibaden Kamera FCP 1000 geschenkt bekommen. Es ist ein seltenes Dreiröhren- Unikat aus 1970-72. Wir haben ein paar Einblicke aufbereitet, an denen Sie sehen können, daß es durchaus Gründe gab, sich in Sicherheit zu wiegen vor den kleinen Japanern und deren (Produkt-) Invasion. Leider war es grundfalsch, nur (ein)mal hinzuschaun und darüber dann 10 Jahre zu lächeln. Jetzt blicken wir schon seit 30 Jahren in die lächelnden Schlitzaugen aus den Ländern der aufgehenden Sonne.

Nov 2009 - Ein kleiner Vorgeschmack auf "50 Jahre" vor 1960

Auf den Rückseiten von 36 Schallplatten aus 1960 haben wir einen historischen Mix aus Technik und Kultur und Geschichte gefunden.
Was tat sich technisch und medial in Deutschland und in der Welt von 1910 bis 1960 ? Hier vorerst ein Vorgschmack, die drei sehr langen Seiten werden hier etwas später eingefügt.

Nov 2009 - Zwei Sony Plumbicon EB-Kameras eingelandet

Nachdem die aktiven Kameramänner alle sozusagen gezwungen sind, auf HD umzusteigen, werden immer mehr (jetzt alte) 4:3 PAL Kameras vakant und schlummern in Schränken und Kisten - obwohl sie noch funktionieren.
Und eines ist sicher, sie waren mal sehr sehr teuer und wurden meist gehegt und gepflegt. Heute haben wir aus der Bonner Gegend zwei dieser Sonys zur weiteren Nutzung übergeben bekommen.

Nov 2009 - Wir haben unseren kleinen analogen "Mixer"

Klein aber fein, und für unsere mobilen Zwecke leicht und dazu transportabel und ausreichend gut, das ist der "uralte" JVC KM 1500 Mark II mit 4 Eingängen und 2 Ausgängen.
Mit den 5 MHz (Bandbreite) ist er für unser Kinderstudio allemale super und jetzt gehen wir es an, das mit dem mobilen Spiel- Fernseh-Studio für Kinder.

Nov 2009- Bei Grundig gab es die "Technischen Informationen"

auch diese Zeitschrift suchen wir

Das war die Krönung bei den Zeitschriften der technischen Dokumentationen bei Consumergeräten wie auch bei den Semiprofessionellen. Leider war es im Nachhinein betrachtet der folgenschwere Bumerang für den "Schwund" der deutschen Unterhaltungsindustrie. Als Beispiel tauchten ein paar der bei uns in Deutschland entwickelten Tonbandgeräte mit leichten technischen Abwandlungen nur wenige Wochen später auf internationalen Messen auf. Man könnte sarkastisch sagen: gut vorbereitet. Bei näherem Betrachten stank es geradezu nach "This is geklaut from Grundig". Doch wie wollte man das beweisen ? Die damalige "Denke", so schnell können uns "die Asiaten" das Wasser nicht abgraben, das war leider eine verträumte Illusion. Facit: Die Grundig TI war viel (zu viel) zu gut und dadurch am Ende ein fatales Eigentor.

Unsere News werden immer jahrgansweise archiviert. Die aktuellen Änderungen auf den Webseiten stehen hier. Werfen Sie einen Blick in diese Historie der letzten Web-Änderungen.

 

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